COVID-19

Zwar hat der Bundesrat Ende März 2022 alle behördlichen Schutzmassnahmen gegen das Corona-Virus aufgehoben. Der Kulturbereich steht aber noch immer vor Herausforderungen: Das Publikum kommt nur zögerlich zurück, internationale Tourneen und Gastspiele sind unsicher und schwer planbar. Die noch geltenden Massnahmen des Bundes und der Kantone haben deshalb zum Ziel, eine nachhaltige Schädigung der Schweizer Kulturlandschaft zu verhindern und die kulturelle Vielfalt zu erhalten.

Abfederungsmassnahmen im Kulturbereich

Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am 13. April 2022 beschlossen, die Ausrichtung von Ausfallentschädigungen an Kulturunternehmen und Kulturschaffende um zwei Monate bis Ende Juni 2022 zu verlängern. 

Unabhängig davon werden noch bis Ende 2022 Beiträge an Transformationsprojekte ausgerichtet. Die Transformationsprojekte stehen Kulturunternehmen (sowie Kulturschaffenden in Form von rechtlich selbstständigen Arbeitsgemeinschaften) offen. Neu können auch Laienvereine solche Beiträge beantragen, unter der Voraussetzung, dass mehrere Vereine gemeinsam solche Projekte erarbeiten. Gesuche um Beiträge an Transformationsprojekte können ab dem 4. April bis am 30. September 2022 eingereicht werden. 

Zudem hat der Bundesrat die Änderung der Verordnung über Massnahmen für Publikumsanlässe von überkantonaler Bedeutung im Zusammenhang mit der Covid-19-Epidemie (Covid-19-Verordnung Publikumsanlässe) genehmigt. Mit dieser Änderung, die am 1. Mai 2022 in Kraft tritt, wird der Schutzschirm für Publikumsanlässe bis Ende 2022 verlängert. 

Der Regierungsrat führte zudem das bewährte Modell der Taggelder zur Existenzsicherung von Kulturschaffenden bis Ende April weiter. Dadurch wurde der nach wie vor schwierigen Situation der Kulturschaffenden Rechnung getragen und der Weg zurück in die Normalität geebnet. 

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Unterstützungsmassnahmen Kulturschaffende

Hier finden Sie Informationen für Kulturschaffende, die aufgrund der Corona-Pandemie Einnahmenausfälle haben.

Unterstützungsmassnahmen Kulturunternehmen

Hier finden Sie Informationen für Kulturunternehmen, die aufgrund der Corona-Pandemie Einnahmeausfälle haben.

Entscheidgremium

Der Regierungsrat von Basel-Stadt hat ein Gremium eingesetzt, das abschliessend über die Gesuche befindet. Darin haben Einsitz: Katrin Grögel (Vorsitz), Leiterin Abteilung Kultur Basel-Stadt; Dieter P. Wirth, Bereichsleiter Arbeitslosenversicherung und Mitglied der Geschäftsleitung, Amt für Wirtschaft und Arbeit Basel-Stadt; Lukas Schwank, Mitarbeiter Finanzanalyse und Planung, Finanzverwaltung Basel-Stadt; Lucie Bader, selbständige Unternehmerin und Dozentin; Christian Rohner, Leiter Ausstellungen und digitales Museum, Museum für Kommunikation Bern. Das Sekretariat führt die Abteilung Kultur.

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Umgang mit Veranstaltungen

Aktuelle Informationen zu den Massnahmen des Kantons Basel-Stadt in Bezug auf Veranstaltungen und Dienstleistungen finden Sie hier.

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Schutzschirm für Publikums-Grossveranstaltungen

Für Publikumsveranstaltungen von überkantonaler Bedeutung haben Bund und Kantone einen sogenannten «Schutzschirm» eingeführt. In einem ersten Schritt beantragen die Organisatoren von Veranstaltungen eine Unterschutzstellung. Wird dieser Antrag gutgeheissen, sichert der Kanton seine Beteiligung an den ungedeckten Kosten zu. Falls aufgrund einer späteren behördlichen Anordnung wegen der Covid-19-Pandemie die Veranstaltung dann doch abgesagt, verschoben oder stark reduziert durchgeführt werden muss, kann in einem zweiten Schritt der entstandene Schaden geltend gemacht werden. In seiner Sitzung vom 13. April 2022 hat Bundesrat den Schutzschirm bis Ende 2022 verlängert. Gesuche für eine Schutzschirmzusicherung sind bis am 31. Oktober 2022 einzureichen. 

Weitere Informationen dazu gibt es hier.

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Covid-19-Gesetz und Verordnungen

Bundesrat und Parlament haben am 17. Dezember 2021 die Weichen bis Ende 2022 gestellt. Gesetzliche Grundlagen sind das Covid-19-Gesetz und die dazugehörende Verordnung. Letztere hat der Bundesrat am 13. April nochmals angepasst. Damit können die Kantone die Ausfallentschädigungen für Kulturunternehmen bis Ende Juni 2022 und die Unterstützung für Transformationsprojekte bis Ende 2022 weiterführen. Zusätzlich richtet Suisseculture Sociale weiterhin Nothilfen bis Ende 2022 an Kulturschaffende aus. Für die Laienkultur sind wie bisher die Verbände zuständig.

Am 22. Februar 2022 passte der Basler Regierungsrat die Verordnung des Kantons Basel-Stadt an. Sie bildet die Grundlage, um die Bundesmassnahmen im Kulturbereich (Verordnung Kulturbereich gemäss Covid-19-Gesetz) umzusetzen. 

Zudem beschloss der Regierungsrat, die Taggelder zur Existenzsicherung von Kulturschaffenden bis Ende April 2022 zu verlängern. Die Verordnung für Taggelder finden Sie hier.

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