COVID-19

Kulturschaffende und Kulturbetriebe sind stark von den Folgen der Corona-Pandemie betroffen. Die Massnahmen des Bundes und der Kantone haben das Ziel, die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie abzumildern, die Existenz von Kulturschaffenden zu sichern und Kulturunternehmen bei der Anpassung an die durch die Pandemie veränderten Verhältnisse zu unterstützen. Damit soll eine nachhaltige Schädigung der Schweizer Kulturlandschaft verhindert und die kulturelle Vielfalt erhalten werden.

Covid-19-Gesetz und Verordnungen

Bundesrat und Parlament haben die Weichen für die laufende Phase gestellt, die bis Ende 2021 dauern wird. Gesetzliche Grundlagen sind das Covid-19-Gesetz und die dazugehörende Verordnung. Damit können die Kantone die Ausfallentschädigungen für Kulturunternehmen und die Unterstützung für Transformationsprojekte weiterführen. Zusätzlich richtet Suisseculture Sociale weiterhin Nothilfen an Kulturschaffende aus. Für die Laienkultur sind wie bisher die Verbände zuständig.

Der Regierungsrat Basel-Stadt hat am 10. November 2020 entschieden, dass die Bundesmassnahmen auch im Kanton Basel-Stadt fortgesetzt werden. Somit können Kulturunternehmen bis Ende 2021 nicht-rückzahlbare Finanzhilfen in Form von Ausfallentschädigungen beantragen. Beiträge für Transformationsprojekte sind bis 30. November 2021 einzureichen. 

Am 28. April 2021 hat der Regierungsrat die bisherigen Unterstützungsmassnahmen für den Kulturbereich bis Ende August 2021 verlängert und die Mittel aufgestockt. Die Verordnung zur Umsetzung von Massnahmen im Kulturbereich gemäss Covid-19-Gesetz des Bundes (Verordnung Kulturbereich gemäss Covid-19-Gesetz) finden Sie hier. Die Medienmitteilung dazu finden Sie hier

Am 09. November 2021 beschloss der Regierungsrat, die Taggelder zur Existenzsicherung von Kulturschaffenden bis Ende Dezember 2021 zu verlängern. Die Medienmitteilung dazu finden Sie hier

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Unterstützungsmassnahmen Kulturschaffende

Hier finden Sie Informationen für Kulturschaffende, die aufgrund der Corona-Pandemie Einnahmenausfälle haben.

Unterstützungsmassnahmen Kulturunternehmen

Hier finden Sie Informationen für Kulturunternehmen, die aufgrund der Corona-Pandemie Einnahmeausfälle haben.

Entscheidgremium

Der Regierungsrat von Basel-Stadt hat ein Gremium eingesetzt, das abschliessend über die Gesuche befindet. Darin haben Einsitz: Katrin Grögel (Vorsitz), Leiterin Abteilung Kultur Basel-Stadt; Arnaud Simonet, Leiter Logistik arbeitsmarktliche Massnahmen, Amt für Wirtschaft und Arbeit Basel-Stadt; Lukas Schwank, Mitarbeiter Finanzanalyse und Planung, Finanzverwaltung Basel-Stadt; Christian Rohner, Leiter Ausstellungen und digitales Museum, Museum für Kommunikation Bern. Das Sekretariat führt die Abteilung Kultur.

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Aktuelle Massnahmen gegen das Coronavirus

Aktuelle Informationen zu den Massnahmen des Kantons Basel-Stadt in Bezug auf Veranstaltungen und Dienstleistungen finden Sie hier.

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Schutzschirm für Publikums-Grossveranstaltungen ab 5’000 Personen

Ab Juli sollen Grossveranstaltungen mit 1'000 bis 5'000 respektive ab 20. August 2021 mit bis maximal 10'000 Personen wieder durchgeführt werden. Diese Veranstaltungen müssen durch das Gesundheitsdepartement bewilligt werden. 

Für Publikumsveranstaltungen ab 5'000 Personen von überkantonaler Bedeutung haben Bund und Kantone (der Kanton BS mit Grossratsbeschluss vom 23.6.21) einen sogenannten «Schutzschirm» eingeführt. Unter den Schutzschirm können Veranstaltungen, welche jetzt geplant und vorbereitet werden und bis zum 30. April 2022 im Kanton Basel-Stadt stattfinden sollen: In einem ersten Schritt beantragen die Organisatoren von Veranstaltungen eine Unterschutzstellung. Wird dieser Antrag gutgeheissen, sichert der Kanton seine Beteiligung an den ungedeckten Kosten zu. Falls aufgrund einer späteren behördlichen Anordnung wegen der Covid-19-Pandemie die Veranstaltung dann doch abgesagt, verschoben oder stark reduziert durchgeführt werden muss, kann in einem zweiten Schritt der entstandene Schaden geltend gemacht werden. 

Weitere Informationen dazu gibt es hier.

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